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Vor Ort sein und nachfragen

Wie man ein Betriebsklima entgiftet

Wie man ein Betriebsklima entgiftet
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Führungskräfte müssen sich nicht in jedes Meeting einklinken.

Ist das Betriebsklima vergiftet, kann die Arbeit zur Qual werden. Wenn Führungskräfte Warnsignale bemerken, sollten sie handeln. So klappt eine „Entgiftung“.

Hamburg - Wenn die Emotionen hochkochen, sich Krankheitsfälle häufen und die Produktivität im Betrieb sinkt, können das Hinweise auf ein vergiftetes Betriebsklima sein. Das schreibt der Coach Henryk Lüderitz in einem Blog-Beitrag auf Xing. Er hat vier Tipps für Führungskräfte, um solch ein Negativklima anzugehen.

- Mehr Präsenz: Führungskräfte müssen sich nicht in jedes Meeting einklinken. Aber besser weniger Dienstreisen und Homeoffice, stattdessen mehr Vor-Ort-Sein und auch mal eine Pause an der Kaffeemaschine.

- Umfeldanalyse: Auch äußere Faktoren wie eine negative Branchenstimmung können sich auf das Betriebsklima auswirken. Hier hilft, sich die Einflussfaktoren aus dem Umfeld genau anzusehen.

- Karten auf den Tisch: Dabei gilt es, das Team anzusprechen auf das, was man beobachtet hat. Per Mentimeter kann der Vorgesetzte zum Beispiel verschiedene Punkte abfragen. Danach geht es darum, an Lösungen zu arbeiten.

- Teil des Problems: Auch ein anonymes, konkretes Feedback zur eigenen Führungstätigkeit ist aufschlussreich. Stellt sich heraus, dass der Chef oder die Chefin Teil des Problems ist, sollten diese sich die Kritik der Mitarbeiter zu Herzen nehmen und gezielt versuchen, sich in dem Punkt zu verbessern. dpa

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