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Schäden an der Solaranlage erkennen

Schmutz und Staub kann der Fachbetrieb mit einer speziellen Reinigungsbürste für Solarmodule entfernen. Foto: Tobias Hase
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Schmutz und Staub kann der Fachbetrieb mit einer speziellen Reinigungsbürste für Solarmodule entfernen. Foto: Tobias Hase

Berlin (dpa/tmn) - Dicke Schneedecken und starke Winterwinde haben dem Haus in den vergangenen Monaten zugesetzt. Auch der Photovoltaikanlage zum Herstellen von Solarstrom auf dem Dach. Ein Check-up zum Winterende hin ist daher nötig.

Die Photovoltaikanlage kann die Haushaltskasse entlasten. Doch damit sie alles aus den Sonnenstrahlen herausholt und in Strom umwandelt, muss sie voll funktionstüchtig sein. Daher rät Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft zum regelmäßigen Check-up - unter anderem mit der Digitalkamera. So gehen Hausbesitzer vor:

Fotografieren:Schäden an den Modulen auf dem Dach oder Schmutz, der die Stromproduktion beeinträchtigt, sind nur schwer zu erkennen. Selbst auf das Dach zu steigen, ist aber zu gefährlich. Hier hilft eine Fotografie vom Boden aus. Am Computer kann der Anlagenbesitzer die Bilder stark vergrößern und Schäden ausmachen. Auch dann aber nicht auf das Dach klettern, betont der Verband. Hausbesitzer können die Module weiter beschädigen, wenn sie darauf treten. Daher: Lieber einen Fachbetrieb mit der Sichtprüfung beauftragen.

Vergleichen:Arbeitet die Photovoltaikanlage auf Hochtouren oder ist der Ertrag kleiner, als er sein sollte? Anlagenbesitzer sollten die Erträge mit den Werten des Vorjahres vergleichen. Das geht mit Hilfe der Abrechnung, es gibt aber auch elektronische Energiemanagementsysteme. Der Verband rät zu einem Blick auf den Wechselrichter, da viele Modelle die Daten über einen längeren Zeitraum aufzeichnen.

Check-up: Nicht nur bei Schäden muss ein Fachbetrieb gerufen werden. Eine regelmäßige Kontrolle ist für elektrische Anlagen wie eben eine Photovoltaikanlage gesetzlich vorgeschrieben. Die geltenden Normen (BGV A3) sehen für Systeme zur Erzeugung von Solarstrom einen Check-up mindestens alle vier Jahre vor.

Reinigen: Meist beeinträchtigt Schmutz die Stromerzeugung, denn in den Partikeln auf den Modulen bleibt das Licht hängen. In der Regel löse das Problem sich mit dem nächsten Regenschauer auf, erklärt der Solarverband. Aber Hausbesitzer sollten dies im Auge behalten und die Erträge kontrollieren. Löst sich der Schmutz nicht direkt, sollte eine Reinigung durch Profis erfolgen.

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