Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Forsa-Umfrage

Mehr Hausarbeit durch Corona-Pandemie

Mehr Hausarbeit in Corona-Zeiten
+
Die Corona-Pandemie hat den Alltag vieler Menschen durcheinander gebracht. In einer Umfrage gaben 40 Prozent der Teilnehmer an, dass auch die Hausarbeit zugenommen hat. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa

In der Corona-Krise verbringen viele Menschen in Deutschland mehr Zeit zu Hause. Fällt dadurch auch mehr Hausarbeit an? Eine Umfrage gibt Antwort.

Bochum (dpa) - Mehr als 40 Prozent der Menschen in Deutschland klagen über eine Zunahme der Hausarbeit durch die Corona-Pandemie. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Minijob-Zentrale hervor.

Es gebe mehr schmutziges Geschirr, da häufiger zuhause gegessen werde, und es müsse auch häufiger geputzt werden, klagten viele Befragte.

Besonders belastet durch die Pandemie waren demnach Familien mit Kindern. Hier klagten sogar drei Viertel der Befragten über Mehrarbeit - nicht zuletzt wegen der häufigeren Kinderbetreuung in den eigenen vier Wänden.

Immerhin neun Prozent der Befragten gab aber auch an, ihnen sei aufgrund der Corona-Pandemie bewusster geworden, dass Hausarbeit Spaß mache. Dabei waren es häufiger Männer als Frauen, die diese Erfahrung machten.

Rund 15 Prozent der Befragten stellten angesichts der Mehrbelastung allerdings auch fest, dass sie Unterstützung im Haushalt benötigen. Unter den Eltern braucht nach eigener Einschätzung sogar jeder Vierte Entlastung bei der Kinderbetreuung. Ein Viertel der Befragten gab an, ihr Respekt gegenüber Haushaltshilfen und Reinigungskräften sei angesichts der jüngsten Erfahrungen gestiegen.

Dennoch halten viele Schwarzarbeit im Hauhalt immer noch für ein Kavaliersdelikt. Immerhin 38 Prozent der Befragten meinten, die Beschäftigung einer Haushaltshilfe ohne Anmeldung sei in Ordnung oder zumindest teilweise in Ordnung. Zum Vergleich: Beim Schwarzfahren in Bus und Bahn fanden das nur 17 Prozent. Nach Einschätzung von Dominik Ense vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln werden tatsächlich sogar 90 Prozent der Haushaltshilfen schwarz beschäftigt.

© dpa-infocom, dpa:201130-99-513632/2

Kommentare