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Bauen

Keine extra Schicht: Außenwand-Steine mit Dämmkraft

Beschichtete Ziegelsteine wie dieser vom Energie Campus in Nürnberg helfen, die Wärmedämmung von Wandbaustoffen zu verbessern. Foto: Daniel Karmann
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Beschichtete Ziegelsteine wie dieser vom Energie Campus in Nürnberg helfen, die Wärmedämmung von Wandbaustoffen zu verbessern.

Für eine gute Energieeffizienz ihres Haus lassen Bauherren die gemauerte Außenwand oft noch mit Dämmplatten versehen. Das ist aufwendig und gefällt nicht jedem. Eine Alternative bieten Steine mit eigener Wärmedämmung.

Die Wände eines Hauses können auf zwei Arten gebaut werden: Aus einem Baustoff, der eine zusätzliche Wärmedecke braucht - so werden etwa Beton oder Kalksandsteine noch mit Dämmplatten versehen. Oder der Baustoff hat schon selbst eine wärmedämmende Wirkung.

Solche Steine gibt es zum Beispiel als Ziegel oder aus Poren- und Leichtbeton, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau. Die Dämmung befindet sich teils in den Löchern innerhalb der Steine, bei Ziegel aus Ton wird zum Beispiel eine Wärmedämmung aus Perlite oder Mineralwolle integriert.

Leichtbetonsteine bestehen aus mit Zement gebundenem Bims, Blähton oder Blähglas und werden in Pressen geformt. Porenbeton ist ein Gemisch aus Sand, Kalk und Zement, das mit Wasser und Aluminiumpulver versetzt wird und nach dem Aushärten geschnitten wird. Dann kommen die Steine in Dampfdruckkessel, wo sie ihre Festigkeit erhalten.

dpa/tmn

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