Mit nackten Zweigen schön

Welche Gehölze im Winter wirken

Die kugelrunden roten Früchte der Eberesche sind im Winter ein Hingucker - und bieten zudem Vögeln Nahrung. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
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Die kugelrunden roten Früchte der Eberesche sind im Winter ein Hingucker - und bieten zudem Vögeln Nahrung. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Der Garten ist zum Winterende farb- und schmucklos? Wer das im nächsten Jahr ändern will, hat einige Optionen: So manches Gehölz zeigt erst im Winter seinen schönsten Schmuck.

Bad Honnef (dpa/tmn) - Noch sind die meisten Sträucher und Bäume kahl. Das ist die Stunde einiger Schönheiten, die erst wirklich ins Auge fallen, wenn sie ihre Blätter verloren haben. Dazu zählt etwa der Rote Hartriegel (Cornus sanguinea), dessen leuchtend rote Rinde erst ohne das Blätterkleid auffällt, erklärt der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL).


Die Zweige der Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa') haben hingegen einen interessanten Wuchs: Ihre gedrehten Zweige zeigen zum Himmel, was ebenfalls erst blattlos so richtig auffällt.

So manches Gehölz verliert zwar früh seine Blätter, trägt aber noch länger Früchte. Der BGL rät etwa zur Eberesche (Sorbus aucuparia) mit kugelrunden roten Früchten an den kahlen Ästen. Das ist nicht nur schön anzusehen, sondern bietet in Deutschland überwinternden Vögeln auch Nahrung. Ein weiterer Tipp ist der Gemeine Schneeball (Viburnum opulus) mit ebenfalls roten Beeren.

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