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Pflücken verboten - Keine fremden Fliederzweige abschneiden

Wenn der Flieder vom Nachbarn über die Grundstücksgrenze ragt, liegt die Versuchung nahe, einfach ein paar Zweige für die Blumenvase abzuschneiden. Erlaubt ist dies nicht. Foto: Andrea Warnecke
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Wenn der Flieder vom Nachbarn über die Grundstücksgrenze ragt, liegt die Versuchung nahe, einfach ein paar Zweige für die Blumenvase abzuschneiden. Erlaubt ist dies nicht. Foto: Andrea Warnecke

Vielerorts sind die Fliedersträucher noch in voller Blüte. Sie duften nicht nur verführerrisch, sondern sehen auch eindrucksvoll aus. Doch der Verlockung, sich bei einem fremden Strauch zu bedienen, sollte man widerstehen. Denn das ist strafbar.

Berlin (dpa/tmn) - Noch blüht der Flieder überall. Doch Vorsicht: Wer sich einfach ein paar Zweige abscheidet, um sie zu Hause in die Vase zu stellen, begeht eine Straftat: «Steht der Fliederbusch auf einem fremden Grundstück, gilt das als Diebstahl», erklärt Rechtsanwältin Sarah Diwell aus Berlin.

Das ist auch der Fall, wenn die Zweige über den Zaun auf den Bürgersteig oder in den Nachbargarten ragen und einfach abgeschnitten werden. Auch der Tatbestand der Sachbeschädigung kann infrage kommen, erläutert Diwell, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Ob eine solche Straftat verfolgt wird, hängt davon ab, was der Besitzer des Fliederbuschs unternimmt. Denn bei einem Diebstahl, bei dem es nur um einen geringen Wert bis 25 Euro ist ein Strafantrag nötig. Und den muss der Geschädigte stellen.

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