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Grüner Daumen

Kresse gelingt nicht: Saatgut zu dicht gestreut

Kresse wächst innerhalb von wenigen Tagen heran - und kann für Salate oder als Beilage zum Butterbrot geerntet werden. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
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Kresse wächst innerhalb von wenigen Tagen heran - und kann für Salate oder als Beilage zum Butterbrot geerntet werden. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Kresse schmeckt gut und lässt sich schnell und leicht anbauen. Die Bayerische Gartenakademie gibt Tipps zu Saatdichte und Bewässerung.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Kresse lässt sich wahnsinnig einfach ziehen: Man belegt ein Küchentuch mit dem Saatgut und hält es gut feucht. Nach gut einer Woche kann man mit der Ernte beginnen.

Doch das klappt nicht immer: Faulen oder schimmeln Saatgut und Keimlinge, kann das daran liegen, dass man die Samen zu dicht ausgestreut hat. Denn nur etwa die Hälfte der Grundfläche wird damit bedeckt und das Küchenpapier sollte weiß durchscheinen. Dazu rät die Bayerische Gartenakademie. Ein weiteres Symptom des Pflanzfehlers: Bei zu dichter Aussaat bedrängen sich die jungen Pflänzchen und wachsen nicht gleichmäßig.

Außerdem muss das Saatgut gut gegossen werden - es sollte zwischenzeitlich nicht austrocknen, betonen die Gartenexperten. Daher sollte man zweimal am Tag etwa eine halbe Tasse Wasser auf das Küchenpapier geben und anschließend sofort wieder abgießen. Das muss vorsichtig geschehen: Anfangs können Saatgut und Keimlinge noch weggeschwemmt werden. Später halten sie sich aneinander fest.

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