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Hecken erst ab Ende Juli wieder schneiden

Ein Heckenschnitt kann die Brut von Vögeln gefährden. Gartenbesitzer sollten daher den richtigen Zeitpunkt abwarten. Foto: DSH
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Ein Heckenschnitt kann die Brut von Vögeln gefährden. Gartenbesitzer sollten daher den richtigen Zeitpunkt abwarten.

Die meisten Vögel in Deutschland brüten den Sommer über. Hobbygärtner sollten darauf Rücksicht nehmen und ihre Hecken erst in einigen Wochen wieder schneiden. Gerodet werden dürfen die Pflanzen nicht vor dem Herbst.

Gartenbesitzer warten am besten noch bis Ende Juli mit dem Heckenschnitt. Denn bis dahin brüten noch viele Singvögel in den Gehölzen, erklärt der Nabu Hamburg.

Grundsätzlich ist es in den kommenden Monaten bis Anfang Oktober sogar nach dem Naturschutzgesetz verboten, die Hecken radikal zu stutzen. Auch Gebüsche und Schilfe dürfen vom 1. März bis 30. September nicht gerodet werden. Aber ausgenommen davon sind Form- und Pflegeschnitte, bei denen nur der Zuwachs gestutzt wird.

Doch der Tierwelt zuliebe sollten Hobbygärtner auch darauf erst einmal verzichten, appeliert der Nabu. Denn Elterntiere können sich von den Pflegemaßnahmen auch so gestört fühlen, dass sie das Nest aufgeben - und die Brut verhungert. Außerdem entdecken Feinde in einer lichten Hecke ohne schützende Zweige eher die Brut.

Ein weiteres Argument gegen den Schnitt vor Ende Juli: Die Pflanzen befinden sich dann noch in einem zweiten Wachstumsschub. Wer sie früh stutzt, muss in der Regel ein zweites Mal ran.

dpa/tmn

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