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Eiskalter Standort: Winterschutz für Zimmerpflanzen

Im Winter kann es für Zimmerpflanzen am Fenster zu kalt werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Im Winter kann es für Zimmerpflanzen am Fenster zu kalt werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Bonn (dpa/tmn) - Der Lieblingsort vieler Zimmerpflanzen ist das Fensterbrett. Aber an der Scheibe ist es im Winter ungemütlich, manchmal zugig. Und die Pflanzen bekommen kalte Füße auf dem kalten Sims.

Teils kann sogar der Kältetod drohen, denn Blätter können über längere Zeit in Berührung mit der eiskalten Scheibe erfrieren. Daher rät der Zentralverband Gartenbau, die Töpfe etwas wegzuschieben. Hinweise darauf, dass die Pflanze friert oder unter Zugluft leidet, sind ausfallende Blätter und Blüten.

Wichtig ist aber am Fensterbrett, dass jede Pflanze so viel Platz bekommt, dass alle Blätter in der dunklen Jahreszeit ausreichend Licht einfangen können. Ab und an sollte der Hobbygärtner die Blätter auch mit einem weichen, feuchten Tuch abstauben. Denn der Schmutz hält Luftfeuchte und Licht ab.

Kälte droht mancherorts auch von unten - von schlecht isolierten Stein- oder Marmorfensterbänken. Darauf reagieren die Pflanzen ebenfalls mit Blattfall sowie mit Wurzelschäden. Dagegen helfen Topfunterlagen aus Styropor, Kork oder Filz. Aber auch die Wärme der Heizung unter einem Fenstersims ist nicht unbedingt gut - hierfür empfiehlt der Zentralverband ebenfalls eine Isolierung des Topfes von unten.

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