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Für die Umwelt

Deutsche machen viel Müll: Drei Tipps für weniger Abfälle

Die Deutschen produzieren viel Müll. Ein Teil davon lässt sich leicht einsparen. Foto: Jens Wolf
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Die Deutschen produzieren viel Müll. Ein Teil davon lässt sich leicht einsparen. Foto: Jens Wolf

Schlechtes Umweltzeugnis für die Deutschen: Sie verursachen mehr Müll als im EU-Durchschnitt. Dabei kann jeder dazu beitragen, dass weniger Abfall entsteht.

Die Deutschen machen mehr Müll als die EU-Bürger im Durchschnitt. 617 Kilogramm kommunale Abfälle fielen 2013 pro Einwohner an, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Abfallmenge eines durchschnittlichen EU-Bürgers lag bei rund 481 Kilogramm. Dabei kann man ganz leicht Müll vermeiden.

Guten Müll gibt es nicht - am besten er fällt gar nicht erst an. Das Umweltbundesamt zeigt an drei Beispielen, wie das im Alltag funktionieren kann:

1. Mehrweg statt Einweg:

Beim Einkaufen sollten Verbraucher gezielt auf Produkte in Flaschen und anderen Gefäßen mit der Kennzeichnung «Mehrweg» achten. Eine gute Orientierung bieten auch die Umweltzeichen «Blauer Engel» und «Mehrweg - Für die Umwelt». Wer Mehrwegflaschen und -gläser kauft, trägt dazu bei, dass weniger Abfall entsteht. Mehrwegflaschen können nach Angaben des Umweltbundesamtes bis zu 50-mal wiederbefüllt werden. Außerdem ist der Anteil regionaler Produkte in Mehrwegverpackungen größer, was ebenfalls gut für die Umwelt ist. Die Tatsache, dass Verpackungen pfandpflichtig sind, ist dagegen keine Garantie dafür, dass sie tatsächlich mehrfach genutzt werden. Viele Verbraucher denken fälschlicherweise, Pfand bedeute automatisch Mehrweg.

2. Einkaufstaschen mitnehmen:

Oft völlig überflüssig und leicht zu vermeiden ist zusätzlicher Müll durch Plastiktüten. Sie vermüllen nicht nur oft die Landschaft oder Umgebung, das Plastik baut sich außerdem nur sehr langsam ab. Besser ist deshalb, einen Einkaufsbeutel aus Stoff mitzunehmen oder einen stabilen Einkaufskorb, in dem sich Obst und Gemüse unverpackt sicher transportieren lassen. Beim Bäcker empfiehlt sich zum Kauf von Brot und Brötchen ein sauberer und waschbarer Stoffbeutel. Und geht an einer Plastiktüte kein Weg vorbei, sollte sie zumindest mehrfach benutzt werden.

3. Akku statt Batterie:

Akkus sind die bessere Alternative zu Batterien. Weil sie wieder aufgeladen werden können und nicht gleich entsorgt werden müssen, fällt durch ihren Einsatz eine Menge weniger Müll an. Das schont die Umwelt, kann aber auch einiges Geld sparen. Wer ein neues Gerät wie eine Digitalkamera kauft, sollte darauf achten, dass es mit Akku funktioniert.

dpa/tmn

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