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Das soll so: Leuchten mit Knick

Der Leuchtenschirm von Inmark wurde aufwendig gefaltet. Die Technik erinnert an die asiatische Faltkunst Origami. Foto: Simone A. Mayer
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Der Leuchtenschirm von Inmark wurde aufwendig gefaltet. Die Technik erinnert an die asiatische Faltkunst Origami. Foto: Simone A. Mayer

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Das ist kein Knick in der Optik, die Leuchten sind wirklich so geformt: Neue Lampenschirme stehen derzeit häufig verbeult oder eingeknickt zum Verkauf.

Immer mehr Leuchten mit bewussten Mängeln sind auf den Einrichtungsmessen zu sehen. Auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main (13. bis 17. Februar) wurden zum Beispiel die eigentlich runden Leuchten von Taniguchi Aoya Washi vorgestellt. Aber sie wirken, als hätte an der oberen Seite jemand kräftig zugepackt und sie eingedrückt. Und Ecotono Italia hat eine kleine Stehleuchte in Zylinderform. Sie wurde in der Mitte aufgeschlitzt und umgeknickt.

Andere Leuchten schweben wie Wolken von der Decke - und sind natürlich genauso unregelmäßig geformt. Nicht wahllos, sondern wie nach Plan gefaltet wirken hingegen Modelle wie die Lampen von Inmark, die es in die Trendausstellung der Messe geschafft haben. Sie sehen aus wie kleine Origami-Figuren. «Origamistücke wirken sehr konstruiert, grafisch und regelmäßig, das kommt unseren deutschen Designvorlieben entgegen», erklärt die Trendanalystin Gabriela Kaiser aus Landsberg am Lech.

Webseite zur Ambiente

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