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Zeitung: Gutachten stützt Siemens-Aufsichtschef Cromme

Der Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme will bis 2018 Chefaufseher bei dem Elektrokonzern bleiben. Foto: Marius Becker/Archiv
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Der Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme will bis 2018 Chefaufseher bei dem Elektrokonzern bleiben. Foto: Marius Becker/Archiv

München (dpa) - Der Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme (71) will nach einem Zeitungsbericht bis zum Jahr 2018 Chefaufseher bei dem Elektrokonzern bleiben.

Für eine mögliche Diskussion auf der nächsten Hauptversammlung Ende Januar habe er sich mit dem Gutachten eines externen Sachverständigen gewappnet, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» (FAS).

Die Gutachter stellten dem Siemens-Aufsichtsrat darin ein gutes Zeugnis aus und hätten die Empfehlung gegeben, Cromme solle noch bis 2018 den Aufsichtsrat führen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Siemens-Kontrolleur Werner Wenning. Ein Siemens-Unternehmenssprecher wollte den Bericht am Sonntag nicht kommentieren.

Ungeachtet dessen zeichnen sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» mehrere Neubesetzungen in dem Aufsichtsgremium ab.

Dem Magazin zufolge will sich der ehemalige IG-Metall-Chef Berthold Huber aus dem Aufsichtsrat zurückziehen. Der 64-Jährige ist seit 2004 Mitglied im Siemens-Aufsichtsrat; seit 2009 hat er dort die Stellvertreter-Position inne.

Das freiwerdende Mandat soll nach «Spiegel»-Informationen der Siemens- Unternehmensbeauftragte der IG Metall, Reinhard Hahn, übernehmen. Mit der Gesamtbetriebsvorsitzenden Birgit Steinborn könnte erstmals eine Frau zur stellvertretenden Siemens-Aufsichtsratschefin gewählt werden. Laut «FAS» soll außerdem BMW-Chef Norbert Reithofer in den Aufsichtsrat einziehen. Ein Siemens-Sprecher wollte auch diese Informationen nicht kommentieren.

Die amtierenden Mitglieeder des Siemens-Aufsichtsrats

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