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EU will für mehr Wachstum und Jobs sorgen

Meseberg - In der EU wächst die Zustimmung für zusätzliche Maßnahmen für mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Europa.

Neben Deutschland und Frankreich wollen sich auch Portugal, Schweden und Österreich auf dem EU-Sondergipfel Ende Januar für ein entsprechendes Maßnahmepaket einsetzen. Das teilte Regierungsprecher Steffen Seibert am späten Donnerstagabend nach einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs von Portugal, Schweden und Österreich mit.

Bei dem informellen Gedankenaustausch im Gästehaus der Bundesregierung, Schloss Meseberg bei Berlin, sei es sowohl um die derzeitige Schuldenkrise in Ländern der Eurozone gegangen als auch um die zukünftige Entwicklung der EU als Ganzes, hieß es weiter.

Thema beim Gespräch Merkels mit Pedro Passos Coelho (Portugal), Fredrik Reinfeldt (Schweden) und Werner Faymann (Österreich) dürfte auch der angestrebte Fiskalpakt mit schärferen Haushaltsregeln gewesen sein. Der Vertrag aller 17 Euro-Länder sowie bisher 9 weiterer EU-Staaten zum rascheren Defizit- und Schuldenabbau soll bis Ende Januar stehen. Es gibt allerdings noch zahlreiche strittige Punkte. Großbritannien zieht bisher als einziges EU-Land nicht mit.

Portugal gehört zu den Euro-Sorgenkindern und hat bereits internationale Milliardenhilfen erhalten. Dem Euro-Land Österreich wurde kürzlich von der Ratingagentur Standard & Poor's die Bestnote bei der Kreditwürdigkeit entzogen. Schweden ist kein Euro-Mitglied, hat sich aber an Hilfen beteiligt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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