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Minister fordert Aufklärung

Dobrindt: ADAC soll Karten auf den Tisch legen

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Bereits seit mehreren Jahren wurden die Zahlen zur Wahl des "Gelben Engels" manipuliert. Der Chefredakteur der Zeitschrift ADAC-Motorwelt, Michael Ramstetter (l), mit dem Mercedes-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche bei der Verleihung des ADAC-Preises "Gelber Engel" uim Jahr 2008.

München   - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den ADAC  nach den Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" zur umfassenden Aufklärung aufgefordert.

Das nun verlorene Vertrauen könne der Autoclub nur zurückgewinnen, "wenn man die Karten auf den Tisch legt", sagte Dobrindt am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München vor Journalisten.

CSU-Chef Horst Seehofer sagte zu dem Manipulationsskandal, er sei "nicht überrascht". Er habe in der Diskussion um die von seiner Partei geforderte Pkw-Maut mit den Zahlen des ADAC seine eigenen Erfahrungen gemacht, sagte Seehofer. In der Debatte - der ADAC kämpft gegen die Maut - habe er sich über die Zahlen des Clubs immer gewundert. "Wir haben immer andere Zahlen gehabt", sagte Seehofer.

Der ADAC hatte zuletzt Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" eingeräumt. Geschäftsführer Karl Obermair sagte der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag, der bisherige ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter habe nicht nur die aktuelle Abstimmung über das Lieblingsauto der Deutschen verfälscht, sondern auch die Teilnehmerzahlen vorangegangener Jahre.

AFP 

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