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Politik der ruhigen Hand

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Die US-Notenbank in Washington. Foto: Rainer Jensen/Archiv
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Die US-Notenbank in Washington. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Washington - Die US-Notenbank Fed fährt weiter eine Politik der ruhigen Hand. Der Leitzins wurde wie erwartet nicht verändert.

Er liegt weiter in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,50 Prozent, wie die Währungshüter am Mittwoch in Washington mitteilten. Volkswirte und die Finanzmärkte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet.

Damit haben die US-Währungshüter zum fünften Mal in Folge den Zins unangetastet gelassen. Mitte Dezember hatte die Notenbank erstmals seit der Finanzkrise den Leitzins angehoben. Dieser hatte zuvor seit Ende 2008 - also kurz nachdem die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht hatte - in der Spanne zwischen null und 0,25 Prozent gelegen.

Volkswirte rechnen mit einer Leitzinsanhebung frühestens zum Jahresende. «Gemessen an den realökonomischen Daten dürfte die Fed weiter zu Zinserhöhungen neigen», hatte die Commerzbank in einer Analyse geschrieben. Grundsätzlich würden sich die Sitzungen im September und im Dezember anbieten, da dann Pressekonferenzen anstehen.

Ursache für die zögerliche Haltung der Fed seien vor allem die dominierenden globalen Unsicherheiten - die US-Konjunktur selbst laufe durchaus solide, hatte HSBC Trinkaus analysiert. Allerdings gebe es beim Thema Brexit eine gewisse Entspannung. Erste Konjunkturindikatoren aus Europa zeigten, dass sich die Auswirkungen auf Großbritannien konzentrieren werden und weniger auf die Weltwirtschaft wirken dürften.

dpa

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