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Die Gefahr digitaler Innovationen

Facebook investiert in TU München: Es geht um ein großes Thema der Zukunft

Künstliche Intelligenz hält zunehmend in der Menschen Alltag Einzug. Dabei lauern auch ethische Gefahren
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Künstliche Intelligenz hält zunehmend in der Menschen Alltag Einzug. Dabei lauern auch ethische Gefahren.

Die Berücksichtigung von ethischen Fragen hinsichtlich Künstlicher Intelligenz spielt für Facebook eine große Rolle. Deswegen lässt der US-Riese der TU München Geld zukommen.

München - Der US-Konzern Facebook unterstützt ein von der Technischen Universität München geplantes Forschungszentrum zur Erforschung ethischer Fragen der künstlichen Intelligenz (KI). Facebook zahle 6,5 Millionen Euro für die Arbeit des neuen TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence, wie am Sonntag am Rande der Konferenz DLD in München bestätigt wurde.

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Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg und TU-Vizepräsident Thomas Hofmann bestätigten demnach die Investition. Der Uni zufolge soll das geistes- und sozialwissenschaftliche Projekt die kulturelle und gesellschaftliche Rückverankerung der teils sprunghaft fortschreitenden Entwicklungen bei der künstlichen Intelligenz sicherstellen. Es seien auch Disziplinen wie die Philosophie, Ethik, Soziologie und Politikwissenschaft gefordert, erklärte die TU.

Facebook unterstützt TU München: Gibt es eine Gegenleistung?

Das Geld von Facebook trage nun zur beschleunigten Umsetzung der Strategie der Uni bei. "Gesellschaftsrelevante Innovationskreisläufe sind ohne die ethische, rechtliche und politische Gesamtbetrachtung nicht möglich", erklärte Hofmann. Projektkoordinator Christoph Lütge erklärte, "wir wollen Leitlinien liefern für die Identifikation und Beantwortung ethischer Fragen der Künstlichen Intelligenz für Gesellschaft, Industrie und Gesetzgeber." Facebook zahlt die Millionenunterstützung demnach ohne Vorgaben.

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AFP

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