Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fallzahlen gesunken

Tausende Bankkunden beschweren sich bei der Bafin

Schild am Eingang der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn. Foto: Oliver Berg
+
Schild am Eingang der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn. Foto: Oliver Berg

Viele Bankkunden ärgern sich über steigende Gebühren - und beschweren sich bei der Finanzaufsicht Bafin über ihr Geldinstitut. Zwar gab es 2016 weniger Beschwerden als ein Jahr zuvor. Doch die Aufseher werten das nicht als Grund zur Entwarnung.

Frankfurt/Main (dpa) - Im vergangenen Jahr haben sich erneut Tausende Bankkunden bei der Finanzaufsicht Bafin über ihr Kreditinstitut beschwert - allerdings gab es weniger Fälle als 2015.

5162 (Vorjahr: 5890) Beschwerden und Anfragen zählte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nach Angaben einer Sprecherin im abgelaufenen Jahr. Die sinkende Zahl sei allerdings eher als «Normalisierung des Beschwerdeaufkommens» denn als wirkliche Entspannung der Lage zu interpretieren.

Denn im Jahr 2015 hatte ein Sondereffekt die Zahlen nach oben getrieben: Viele Bankkunden wandten sich wegen Bearbeitungsgebühren bei Verträgen über Verbraucherdarlehen an die Bafin. Zu diesem Thema gab es erhöhten Aufklärungsbedarf, nachdem der Bundesgerichtshof 2014 die Vereinbarung derartiger Gebühren für unzulässig erklärt und entschieden hatte, dass eine Rückforderung der Gebühren möglich ist.

«Bereinigt um diesen Sondereffekt ist davon auszugehen, dass das allgemeine Beschwerdeaufkommen 2016 in etwa dem des Vorjahrs entsprechen dürfte», teilte die Bafin mit. Im Rahmen ihres Mitarbeiter- und Beschwerderegisters sammelt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) seit 1. November 2012 die Daten von Anlageberatern in Deutschland und registriert Kundenbeschwerden.

Probleme bei Kontoführung oder Überweisungen, Ärger über steigende Gebühren, Sorge um die Sicherheit beim Online-Banking, Fragen zu Kreditverträgen - die Palette der Verbraucheranfragen bei der Bafin ist breit. Die Finanzaufsicht kann auf die betroffenen Institute einwirken und Änderungen zugunsten der Kunden erwirken.

Finanzaufsicht Bafin zu Beschwerdeverfahren

Kommentare