Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

WeFood rettet Ware vor dem Müll

Dieser Supermarkt macht die Welt ein bisschen besser

Supermarkt WeFood
+
Die Dänen stehen Schlange, um um im Supermarkt WeFood einzukaufen.

Kopenhagen - Braune Bananen, eingedellte Dosen, abgelaufene Joghurts. Kauft bei uns keiner. In Dänemark schon. Ein Supermarkt bietet ungewollte Ware an - und begeistert Weltverbesserer.

Wir wissen, wie verschwenderisch, wählerisch und pingelig wir sind. Wir werfen Gemüse weg, das ein bisschen schrumpelig ausschaut. Wir kippen Milchtüten aus, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist - und obwohl an der Milch ansonsten nichts auszusetzen ist. Manchmal brauchen wir erst einen Weltverbesserer, den wir uns zum Vorbild nehmen: diesen dänischen Lebensmittel-Supermarkt zum Beispiel, über den die Onlineportale ze.tt und The Local Denmark berichten. 

Er heißt WeFood und hat seit dieser Woche in Kopenhagen geöffnet. Er verkauft Ware, die andere Supermärkte längst aussortiert hätten, meist für den halben Preis.

Kunden sind von diesem dänischen Kauf-Konzept begeistert.

Mit diesem Verkaufskonzept spricht WeFood einerseits Menschen an, die nicht viel Geld für Lebensmittel ausgeben können und wollen. Und andererseits Menschen, die ein verschwenderisches Leben satt haben und abgelaufene Margarine und eingedellte Tomatenstückchen-Dosen okay finden.  

WeFood ist der erste seiner Art in Dänemark und könnte auch bei uns inspirierte Nachahmer finden. The Local Denmark zitiert den begeisterten dänischen Ernährungsminister: "Ein Supermarkt wie WeFood macht so viel Sinn und ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Essensverschwendung."  

Schon der verpackungsfreie Supermarkt hat einen Nerv getroffen

Dass dieses Konzept auch zu München passen könnte, beweist aktuell der erste verpackungsfreie Supermarkt in unserer Stadt. Die euphorischen Kunden haben erkannt, wie sinnvoll es ist, sein Essen in mitgebrachten Vorratsgläsern abzufüllen, statt alles in Plastiktüten und Pappschachteln zu kaufen. Gewöhnungsbedürftig ist „OHNE – der verpackungsfreie Supermarkt“ trotzdem: Statt Zahnpasta verkauft er Zahnputztabletten (100 Gramm für 13,95 Euro) und statt Tampons Menstruationstassen. 

Sie interessieren sich für das Thema Lebensmittel? Dann lesen Sie auch unsere Berichte über die unerwartete Wahrheit über Tiefkühl-Pommes und das erstaunliche Urteil eines Sternekochs über Fischstäbchen. 

Unsere besten Geschichten posten wir auf Facebook. Liken Sie unsere Fanseiten Merkur.de und tz München

sah

Kommentare