Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

«Dominoeffekt in Lieferkette»

Studie: Mehr große Insolvenzen in Deutschland

Im Januar stellte die Muttergesellschaft Gerry Weber International AG einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Foto: Oliver Berg/dpa
+
Im Januar stellte die Muttergesellschaft Gerry Weber International AG einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Foto: Oliver Berg/dpa

Hamburg (dpa) - Namhafte und große Unternehmen sind in diesem Jahr verstärkt von Insolvenzen betroffen. Die Kreditversicherung Euler Hermes zählte in den ersten neun Monaten dieses Jahres 27 Insolvenzen von Firmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz, gegenüber 19 Fällen im Vorjahreszeitraum.

Das sei ein Anstieg um 42 Prozent. Auch das vierte Quartal lasse mit der Insolvenz von Thomas Cook und dem Schutzschirmverfahren von Condor eine Fortsetzung des Trends erwarten. Zu den großen Insolvenzen zählten das Windanlagenunternehmen Senvion, der Autozulieferer Eisenmann, die Fluggesellschaft Germania und die Modefirma Gerry Weber. Loewe, Kettler Freizeit GmbH und Beate Uhse meldeten schon zum zweiten Mal Insolvenz an.

«Das wirklich Dramatische an diesen großen Insolvenzen ist der Dominoeffekt auf viele Unternehmen in der gesamten Lieferkette», sagte Ron van het Hof, Chef von Euler Hermens in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der durchschnittliche Umsatz der insolventen Großunternehmen liege 2019 bislang bei 339 Millionen Euro, das sind 81 Prozent mehr als im Vorjahr. Andere Unternehmen würden mitgerissen und könnten selbst in einer Pleite enden. Insgesamt wird die Zahl der Insolvenzen in diesem Jahr nach Einschätzung des Kreditversicherers nicht steigen, sondern gegenüber dem Vorjahr stabil bleiben.

Kommentare