Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zuversicht für die Trump-Ära

Starinvestor Buffett mit Gewinnsprung

Investor Warren Buffett hat den Gewinn seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway dank der Börsenrally zum Jahresende kräftig gesteigert. Foto: Andrew Harnik/Archiv
+
Investor Warren Buffett hat den Gewinn seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway dank der Börsenrally zum Jahresende kräftig gesteigert. Foto: Andrew Harnik/Archiv

Warren Buffetts Gespür für lukrative Geldgeschäfte hat seinen Aktionären einen weiteren Milliardengewinn beschert. In seinem Brief an die Investoren macht die Investorenlegende Mut für Trumps Regierungszeit, etwas indirekte Kritik am neuen Präsidenten gibt es aber auch.

Omaha (dpa) - Warren Buffett hat den Gewinn seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway dank der Börsenrally zum Jahresende kräftig gesteigert.

Verglichen mit dem Vorjahreswert legte der Überschuss im vierten Quartal um fast 15 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar (6,0 Mrd Euro) zu, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente Berkshire Hathaway 24,1 Milliarden Dollar - minimal weniger als im Vorjahr.

Im Schlussquartal spielte dem Staranleger der Börsenboom im Zuge der US-Wahlen in die Karten. Mit der Ankündigung von massiven Steuersenkungen, Konjunkturpaketen und laxerer Regeln für Finanzinstitute löste der neue US-Präsident Donald Trump ein Kursfeuerwerk an den Märkten aus. Obwohl Buffett Trump im Wahlkampf kritisiert und dessen Rivalin Hillary Clinton unterstützt hatte, kaufte auch er zuletzt kräftig Aktien hinzu.

In seinem jährlichen Brief an die Aktionäre zeigte sich der Börsen-Guru nun zuversichtlich für die nächsten Jahre: «Unsere Annahme ist, dass die Investmentgewinne weiter beträchtlich sein werden». Dadurch dürften Berkshire Hathaway reichlich Mittel für Firmenzukäufe bereitstehen. Der 86-Jährige führt das Konglomerat, zu dem über 80 Firmen von großen Versicherern über eine Frachteisenbahn bis hin zu Zeitungen und Autohäusern gehören, bereits seit 1965.

Etwas indirekte Kritik an Trumps umstrittener Einwanderungspolitik konnte Buffett sich in seinem Brief indes nicht verkneifen. Das Erfolgsgeheimnis hinter der wirtschaftlichen Dynamik Amerikas sei die Kombination aus «Einfallsreichtum, dem Marktsystem, einer Flut an talentierten und ambitionierten Immigranten und des Prinzips der Rechtsstaatlichkeit», schrieb er. Trump hatte zuletzt Kritik mit dem Versuch auf sich gezogen, ein Einreiseverbot für viele Menschen aus bestimmten islamisch geprägten Ländern zu verhängen.

Brief an die Aktionäre

Berkshire-Jahresbericht

Kommentare