Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Brief nach Brüssel

Rösler und Aigner wollen "Made in Germany" retten

Berlin/Brüssel - Das Gütesiegel „Made in Germany“ ist nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in Gefahr.

In einem gemeinsamen Brief an die EU-Kommission fordern die beiden Ressortchefs nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag) eine Rücknahme der Reform der Ursprungskennzeichnung. Befürchtet wird, die Brüsseler Pläne könnten dazu führen, dass die Qualitätsbezeichnung faktisch ausgehöhlt werde - was insbesondere Deutschland beträfe.

So hatte bereits der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Anfang August Kritik an den Vorschlägen der EU-Kommission geäußert. Dem hatte Brüssel vehement widersprochen. Zwar will die Kommission demnach das bisher freiwillige Herkunftssiegel zur Pflicht machen, Kriterien für die Bestimmung des Herkunftslandes sollten aber nicht geändert werden. Das Herkunftsland werde weiterhin durch das Land oder Gebiet bestimmt, wo ein Produkt die letzte erhebliche Änderung erfahren habe, hieß es damals.

Rösler und Aigner befürchten Nachteile für deutsche Produkte und den Wirtschaftsstandort. In dem Brief heißt es „Bild“ zufolge: „Wir werden alles tun, um dieses Markenzeichen zu erhalten. Deutschland als größtes Export- und Importland der EU mit seiner starken Vernetzung in die Weltwirtschaft wäre von den betreffenden Plänen der Kommission (...) ohne Zweifel besonders negativ betroffen.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare