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Nach Eilantrag des VCD

Planungen zum Neubau des Hamburger Bahnhofs Altona gestoppt

Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat die Planungen zur Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona gestoppt. Foto: Architektenbüro C.F. Møller
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Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat die Planungen zur Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona gestoppt. Foto: Architektenbüro C.F. Møller

Hamburg (dpa) - Der Bau des neuen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona verzögert sich. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat die Planungen zur Verlegung des Bahnhofs zunächst gestoppt und gab damit einem Eilantrag des Verkehrsclubs Deutschland statt, wie Gericht und Kläger mitteilten.

Das Problem, wann und wo eine neue Verladeeinrichtung für Autoreisezüge gebaut werde, sei ungelöst, erklärte das Gericht in seinem Beschluss vom 15. August (Aktenzeichen 1 Es 1/18.P). Weitere Fragen zur Rechtmäßigkeit der Planungen für eines der größten Infrastrukturprojekte Hamburgs will das Gericht erst im sogenannten Hauptsacheverfahren prüfen.

Der jetzige Kopfbahnhof Altona soll bis 2023 von einem Durchgangsbahnhof im Bereich der heutigen S-Bahnstation Diebsteich rund zwei Kilometer nördlich ersetzt werden. Der bisherige Bahnhof Altona wird dann nur noch für den öffentlichen Nahverkehr als U- und S-Bahn-Station benötigt. Durch die Verlagerung soll Platz für Wohnungsbau entstehen.

Der Anwalt des Verkehrsclubs Deutschland, Rüdiger Nebelsieck, betonte, er sei sehr optimistisch, was das weitere Klageverfahren angehe. «Mit unseren Mandanten sind wir überzeugt davon, dass die geplante Bahnhofsverlegung aus verkehrlicher Sicht keine Verbesserung bringen und erheblich nachteilige Umweltauswirkungen nach sich ziehen würde», erklärte er. Der Bund der Steuerzahler befürchtet, dass das Projekt nun teurer wird, und sprach vom «denkbar schlechtesten Start für dieses Mammutprojekt».

Pressemitteilung des Gerichts

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