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Oxfam-Studie: Deutschlands Milliardäre haben ausgesorgt

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Foto: Hendrik Schmidt
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Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Foto: Hendrik Schmidt

Berlin (dpa) - Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auch in Deutschland immer weiter auseinander.

Nach einer Studie der Hilfsorganisation Oxfam könnten Deutschlands reichste Familien auch bei Ausgaben von einer Million Euro pro Tag noch Jahrzehnte auskommen, bis ihr Vermögen aufgezehrt wäre. Die Familie von Theo Albrecht junior zum Beispiel, Erben der Discounterkette Aldi Nord, würde es bei einem geschätzten Vermögen von 13,5 Milliarden Euro demnach bis ins Jahr 2051 schaffen.

Grundlage für die Oxfam-Studie ist die aktuelle Reichenliste des US-Wirtschaftsmagazins «Forbes». Demnach gibt es weltweit inzwischen 1645 Dollar-Milliardäre, mehr als doppelt so viel wie 2008.

Ihr Gesamtvermögen entspricht den Bruttoinlandsprodukten Deutschlands und Kanadas zusammen. Die 85 reichsten Dollar-Milliardäre besitzen genau so viel Geld wie die ärmere Hälfte der gesamten Weltbevölkerung, mehr als 3,6 Milliarden Menschen.

Forbes-Liste

Oxfam-Bericht

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