Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Löhne im dritten Quartal gestiegen

Wiesbaden - Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer hatten im dritten Quartal 2010 durchschnittlich 2,5 Prozent mehr Bruttolohn auf ihren Konten als im Vorjahr.

Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, stiegen die Reallöhne, also unter Berücksichtigung von Preisveränderungen in Form von Inflation oder Deflation, zwischen Juli und Ende September um 1,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009. Die Verbraucherpreise erhöhten sich um 1,2 Prozent. Die Verdienstentwicklung fiel je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich aus: Wer unter anderem in der öffentlichen Verwaltung und der Sozialversicherung beschäftigt war, verzeichnete ein Lohnplus von nominal nur 0,2 Prozent, Erzieher oder Lehrer bekamen 0,7 Prozent mehr.

Die Zuwächse in diesen Bereichen waren im Vergleich am geringsten und konnten den Anstieg der Verbraucherpreise nicht ausgleichen. Grund für den geringen Anstieg der Nominalverdienste ist allerdings ein Sondereffekt: Im dritten Quartal 2009 hatten die Arbeitnehmer eine Einmalzahlung erhalten, die im dritten Quartal 2010 nicht anfiel. In allen anderen Branchen stiegen die Verdienste stärker als die Preise. So erhöhten sie sich zum Beispiel im verarbeitenden Gewerbe um 4,6 Prozent. Der Anstieg basierte nicht zuletzt auf dem weiteren Rückgang der Kurzarbeit. Beschäftigte von Banken und Versicherungen erhielten 3,8 Prozent mehr Gehalt.

Nach Angaben der Statistiker verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im dritten Vierteljahr 2010 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3.237 Euro brutto im Monat. Die höchsten Durchschnittsverdienste erzielten die Beschäftigten in der Energieversorgung (4.281 Euro) sowie in der Branche Information und Kommunikation (4.270 Euro). Die niedrigsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste wurden im Gastgewerbe (1.904 Euro) gezahlt.

dapd

Kommentare