Immobilienverband warnt

Kein Ende der Wohnungsnot in Großstädten in Sicht

In begehrten Wohngegenden ein vertrauter Anblick: Wohnungssuche am Laternenpfahl. Foto: Oliver Berg
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In begehrten Wohngegenden ein vertrauter Anblick: Wohnungssuche am Laternenpfahl. Foto: Oliver Berg
Hier wollen alle wohnen: Das inzwischen durchsanierte Szeneviertel Prenzlauer Berg in Berlin. Foto: Jens Kalaene
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Hier wollen alle wohnen: Das inzwischen durchsanierte Szeneviertel Prenzlauer Berg in Berlin. Foto: Jens Kalaene
Selbst beim derzeitigen Bauboom wird es absehbar nicht genug Wohnungen in Großstädten geben. Foto: Carsten Rehder
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Selbst beim derzeitigen Bauboom wird es absehbar nicht genug Wohnungen in Großstädten geben. Foto: Carsten Rehder
Mietwohnung: Immer schwieriger zu bekommen - und zu bezahlen: Foto: DB Dieter Assmann
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Mietwohnung: Immer schwieriger zu bekommen - und zu bezahlen: Foto: DB Dieter Assmann
Wohnungsbesichtigung: Attraktive Innenstadtlagen sind kaum noch zu bezahlen. Foto: Axel Heimken
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Wohnungsbesichtigung: Attraktive Innenstadtlagen sind kaum noch zu bezahlen. Foto: Axel Heimken
Der Wohnraummangel gilt in gefragten Gegenden als Hauptgrund für Preissteigerungen. Foto: Arno Burgi/Archiv
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Der Wohnraummangel gilt in gefragten Gegenden als Hauptgrund für Preissteigerungen. Foto: Arno Burgi/Archiv

Berlin (dpa) - Die deutsche Immobilienwirtschaft erwartet, dass sich die Wohnungsnot der Menschen in den Großstädten in den nächsten Jahren noch verschärft.

"Wir werden es nicht schaffen, zeitnah so viele Wohnungen zu bauen, dass sie alle in der Stadt leben können", sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, am Dienstag in Berlin. Es müsse deshalb gelingen, Wohnen auf dem Land attraktiver zu machen und dort die Infrastruktur auszubauen.

Die vorgestellte Studie "Wohntrends 2035" zeigt, dass Mieter noch immer vor allem an geräumigen Wohnungen interessiert sind: In einer telefonischen Umfrage unter rund 3000 Personen ab 18 Jahren äußerten 72 Prozent den Wunsch nach einer mittelgroßen bis sehr großen Wohnung. Nur 6 Prozent wollen von vornherein lieber in einer kleinen Wohnung leben.

Knapp die Hälfte ist aber kompromissbereit. Danach gefragt, welche Einschränkungen sie am ehesten in Kauf nehmen würden, um Mietkosten zu sparen, antworteten 44 Prozent mit "eine geringere Wohnfläche". 37 Prozent würden in eine günstigere Gegend ziehen, aber lediglich 19 Prozent eine schlechtere Ausstattung akzeptieren. Die Studie wurde von den Forschungsinstituten Analyse & Konzepte (Hamburg) und Inwis (Bochum) erstellt.

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