Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verursacher angeblich gefeuert

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

London - Sie wollte bei Amazon lediglich ein Weihnachtsgeschenk für ihre Nichte bestellen, doch was sie in dem Paket fand, machte sie sprachlos. Ein Ausdruck antisemitischer Boshaftigkeit.

Eine Londonerin, Mitte dreißig, hat bei Amazon ein Geschenk für ihre Nichte bestellt. Nichts Außergewöhnliches - eigentlich. Als die Britin das Paket öffnete, fand sie nach eigenen Angaben auf dem bestellten Spielzeug einen Zettel mit der Aufschrift „Greetings from Uncle Adolf“ („Grüße von Onkel Adolf“). 

Der Vorfall an sich ist schon schlimm genug, doch die Britin fühlt sich persönlich angegriffen. Sie ist Jüdin. Freunde berichten laut Daily Mail, sie sei völlig aufgewühlt gewesen und habe am ganzen Körper gezittert, als sie die Nachricht bekam. Gegenüber der britischen Zeitung erklärte die Frau zudem, dass sie so geschockt gewesen sei, dass sie zwei Tage nicht zur Arbeit gehen konnte. Wie ihre Freunde weiter berichten, engagiere sich die Britin sozial sowohl für Juden als auch für Nicht-Juden, deswegen habe der Schock sie besonders schwer getroffen.

Post

Amazon soll laut Aussagen der Freunde den Fall nicht ernst genommen haben. Erst als sich der Vorfall in sozialen Netzwerken verbreitete und Amazon angeprangert wurde, reagierte das Unternehmen angeblich. Der betroffene Mitarbeiter soll inzwischen gekündigt worden sein. Die britische Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen den jungen Mann aufgenommen. 

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei bereits am 22. Dezember 2016. Ein Sprecher der Polizei erklärte gegenüber unserem Nachrichten-Portal, dass der Vorfall als Verbrechen, das aus [Rassen]Hass oder Vorurteilen begangen wurde, behandelt werde. Zunächst sei allerdings noch niemand festgenommen worden, die Ermittlungen würden noch andauern.

snacktv

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

Kommentare