Insolvenz-Prozess

Anton Schlecker vor Gericht

  • schließen
  • Weitere
    schließen
Schlecker Prozess
1 von 7
Der ehemalige Drogeriekettenbesitzer Anton Schlecker (r.) und sein Anwalt Norbert Scharf zu Beginn des Prozesses.
Schlecker Prozess
2 von 7
Der ehemalige Drogeriekettenbesitzer Anton Schlecker zu Beginn des Prozesses.
Schlecker Prozess
3 von 7
Auch Schleckersohn Lars (r.) sitzt auf der Anklagebank.
Schlecker Prozess
4 von 7
Schleckers Frau Christa ist ebenfalls angeklagt.
Schlecker Prozess
5 von 7
Der Schlecker-Prozess findet im Landgericht Stuttgart statt.
Schlecker Prozess
6 von 7
Der Prozessauftakt in Stuttgart wird von Polizisten abgesichert.
Schlecker Prozess
7 von 7
Im Fall einer Verurteilung wegen eines besonders schweren Fall des Bankrotts drohen Anton Schlecker bis zu zehn Jahre Haft. Bislang sind bereits Verhandlungstage bis Oktober angesetzt.

Stuttgart - Er soll Millionen beiseite geschafft haben und vor dem Insolvenzgericht gelogen haben. Ex-Drogeriekönig Anton Schlecker steht vor Gericht. Und zeigt sich erstmals seit Jahren in der Öffentlichkeit.

Begleitet von großem Medieninteresse hat am Montag vor dem Stuttgarter Landgericht der Prozess gegen Anton Schlecker begonnen. Der Gründer der gleichnamigen Drogeriemarktkette muss sich wegen vorsätzlichen Bankrotts vor Gericht verantworten. Er soll Vermögen dem Zugriff der Gläubiger entzogen und Millionen beiseite geschafft haben, den Zustand des Konzerns im Konzernabschluss falsch dargestellt und vor dem Insolvenzgericht unrichtige Angaben gemacht haben.

Mit auf der Anklagebank sitzen seine Frau Christa und seine beiden Kinder Meike und Lars. Bei ihnen geht es um Beihilfe zum Bankrott. Schleckers Sohn und Tochter müssen sich auch wegen Insolvenzverschleppung und Untreue verantworten.

Europas ehemals größte Drogeriemarktkette Schlecker hatte im Januar 2012 Insolvenz angemeldet. Mehr als 25 000 Menschen in Deutschland und noch einmal so viele im Ausland verloren ihren Arbeitsplatz.

dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare