Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Impf-Kampagne

BMW, Edeka, Volksbanken oder Douglas: Große deutsche Marken blasen zum Kampf gegen Corona

Kampagne für das Impfen gegen Corona mit veränderten Slogans von Unternehmen
+
Viele bekannte Unternehmen werben mit veränderten Slogans für das Impfen gegen Corona

Deutschland kommt mit dem Impfen nicht voran. Eine Kampagne mit angepassten Unternehmens-Slogans soll das ändern. Es gibt aber auch Kritik.

München - Deutschland steckt mitten in der vierten Corona*-Welle. Die Infektionszahlen sind auf einem hohen Niveau, die Intensivstationen der Krankenhäuser sind immens belastet. Deswegen hat die Berliner Werbeagentur Antoni eine besondere Kampagne auf die Beine gestellt, um für die Corona-Impfung zu werben.

Impfkampagne gegen Corona: Eingängige Slogans

Antoni hat bisher fast 200 bekannte Unternehmen dafür gewonnen, und es sollen noch mehr werden. Diese wandeln ihre Werbesprüche ab, um fürs Impfen zu trommeln. Die neuen Versionen der Slogans sind nahe am Original und gehen entsprechend ins Ohr. „Freunde am Impfen“, heißt es bei BMW, „Impfen - ich liebe es“, bei McDonald‘s. Auch die großen Lebensmittelhändler sind dabei: „Wir lieben Impfen“ (Edeka), „Dann geh doch zum Impfen!“ (Netto), „Impfen lohnt sich“ (Lidl) und „Impfen macht den Unterschied“ (Kaufland).

Ein weiteres Beispiel sind die Volksbanken mit „Wir impfen uns den Weg frei“. Auch die Drogeriekette Douglas macht mit ihrem oft belächeltem Slogan mit. In der veränderten Form „Come Impf and find out“ soll die Leute zum Impfen inspirieren lassen.

Impfkampagne gegen Corona: Unterstützung von Scholz

Motto der Kampagne ist das auch von der Bundesregierung genutzte „#ZusammenGegenCorona“. Unter diesem Hashtag werben die Unternehmen seit Dienstag (7. Dezember) mit ihren jeweiligen Slogans auf ihren Social-Media-Kanälen und auch Homepages für das Impfen.

Unterstützung kommt auch vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz, der die Kampagne laut einer Antoni-Mitteilung als „ein herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative“ bezeichnet. Es sei entscheidend, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich impfen ließen. Dann könne sich das Virus weniger stark verbreiten. Auch die Bild-Zeitung ist dabei.

Impfkampagne gegen Corona: Kritik am Medienpartner

Die Macher der Kampagne rechnen auch mit einem Shitstorm in „gewissen Ecken“ des Internets. Doch der „Lovestorm“ werde um ein Vielfaches größer sein. Neben viel Zuspruch gibt es auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn auch Kritik. Dabei geht es auch um teilnehmende Unternehmen, die nicht gerade für ihren gesunden Produkte bekannt. „Die Fett- und Zuckerpanscher von Ritter Sport sind jetzt also um unsere Gesundheit besorgt“, schreibt ein Linkedin-Nutzer.

Auch dass die Bild-Zeitung mit ins Boot geholt wurde, kommt bei vielen nicht gut an. So heißt es unter anderem: „Chapeau! Ich wünsche Euch die Aufmerksamkeit, die diese Aktion verdient! Nur, dass die Bild dabei ist, passt nicht ins Bild.“ *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Kommentare