Zu hohe Kosten

Ikea schließt einzige US-Fabrik in Virginia

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Ikea-Filiale in Nordamerika: Der schwedische Möbelriese schließt zum Jahresende seine einzige Fabrik in den USA. Foto: Justin Lane/epa

Stockholm (dpa) - Der schwedische Möbelriese Ikea schließt zum Jahresende seine einzige Fabrik in den USA.

Ein Grund für den Schritt sei, dass die Produktionskosten und vor allem die Preise für Rohmaterialien in den Vereinigten Staaten deutlich höher seien als in Europa, sagte eine Ikea-Sprecherin und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Es sei günstiger für Ikea, seine Produkte für den nordamerikanischen Markt in den europäischen Fabriken herzustellen und dann über den Atlantik zu bringen. Damit fallen zum Jahreswechsel 300 Arbeitsplätze in den USA weg.

Ikeas US-Fabrik befindet sich in Danville im Bundesstaat Virginia. Dort stellt der schwedische Konzern seit 2008 unter anderem Holzprodukte aus seinen erfolgreichen Kallax- und Bestå-Reihen her. Es handelt sich um die einzige Produktionsstätte des Unternehmens in Nordamerika.

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