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Rückenwind flaut ab

Ifo-Geschäftsklima trübt sich ein

Die befragten Unternehmen bewerteten zwar ihre aktuelle Geschäftslage schlechter, die Erwartungen für das nächste halbe Jahr blieben aber unverändert. Foto: Christian Charisius
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Die befragten Unternehmen bewerteten zwar ihre aktuelle Geschäftslage schlechter, die Erwartungen für das nächste halbe Jahr blieben aber unverändert. Foto: Christian Charisius

München (dpa) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni erwartungsgemäß eingetrübt. Wie das Ifo-Institut in München mitteilte, fiel der von ihm erhobene Geschäftsklimaindex um 0,5 Punkte auf 101,8 Zähler.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang in diesem Ausmaß gerechnet. Die befragten Unternehmen bewerteten zwar ihre aktuelle Geschäftslage schlechter, die Erwartungen für das nächste halbe Jahr blieben aber unverändert.

«Der Rückenwind für die deutsche Wirtschaft flaut ab», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Seit Dezember ist der Ifo-Index nur einmal gestiegen - und sechsmal gefallen.

Im Juni verschlechterte er sich in allen betrachteten Bereichen, also in der Industrie, bei den Dienstleistern, im Handel und am Bau. Das Ifo-Geschäftsklima gilt als der wichtigste Frühindikator für die deutsche Wirtschaft.

«Das hätte schlimmer kommen können», sagte Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg. «Der nur leichte Rückgang gibt uns ein Gefühl dafür, dass die Story stimmen dürfte, wonach wir derzeit nur eine Konjunkturverlangsamung auf Normalmaß sehen, aber keinen Abschwung oder gar eine Rezession.»

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