Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ultimatum

Gabriel: Schärfere Bedingungen für Edeka bei Tengelmann-Übernahme

Edeka, Tengelmann, Übernahme
+
Die beiden Supermarktketten Edeka und Tengelmann wollen fusionieren, das gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht.

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erhöht für Edeka die Hürden für die Übernahme der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann.

So droht Gabriel nun mit einer Rückabwicklung der Fusion, falls Edeka die für eine Ministererlaubnis geforderten Bedingungen nicht dauerhaft erfüllt. Das berichteten das „Handelsblatt“ und die „Lebensmittel Zeitung“ unter Berufung auf ein Schreiben Gabriels an die beteiligten Unternehmen.

Das Ministerium erklärte am Dienstag auf dpa-Anfrage, die Bedingungen seien aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen der Unternehmen „konkretisiert“ worden. Die beteiligten Konzerne hätten nun bis zum 29. Februar Zeit für eine Reaktion. Nach deren Auswertung entscheidet Gabriel endgültig.

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka muss die Übernahme fast aller 16 000 Beschäftigten bei Kaiser's Tengelmann zusichern, rechtssichere Tarifverträge eingehen, die Märkte fünf Jahre in Eigenregie weiterführen und das Fleischwerk Birkenhof noch drei Jahre betreiben. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme verboten - daraufhin beantragten Edeka und Tengelmann bei Gabriel die Ministererlaubnis, um die Absage auszuhebeln.

dpa

Kommentare