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Falschgeldschwemme im vergangenen Jahr

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Ein gefälschter 50-Euro-Schein mit aufgedrucktem Wasserzeichen wird in der Bundesbank in Frankfurt am Main ins Licht gehalten.

Frankfurt/Main - Eine Falschgeldschwemme im ersten Halbjahr hat die Zahl der in Deutschland 2010 insgesamt entdeckten falschen Euro-Banknoten um 14 Prozent steigen lassen.

Wie die Bundesbank am Montag in Frankfurt am Main mitteilte, nahm besonders die Fälschung von 50-Euro-Noten zu. Den Gesamtschaden gab die Bundesbank mit 3,4 Millionen Euro an, fast zehn Prozent mehr als 2009. Allein die falschen Fünfziger machten fast 1,8 Millionen Euro aus.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr den Angaben zufolge knapp 60.000 falsche Banknoten registriert. 59 Prozent davon waren 50-Euro-, 21 Prozent 20-Euro- und 15 Prozent 100-Euro-Noten. Der Anstieg sei “unerfreulich“, erklärte der Leiter des Zentralbereichs Bargeld bei der Bundesbank, Helmut Rittgen. Deutschland stehe aber im europäischen Vergleich “nach wie vor gut da“. Zudem sei der Trend in der zweiten Jahreshälfte rückläufig gewesen.

Bei Münzen ging die Zahl der entdeckten Fälschungen um rund 14 Prozent auf 67.400 Stück zurück. Mit einem Anteil von 81 Prozent überwogen die falschen Zwei-Euro-Stücke bei weitem. Die Fälschungen hatten einen Nennwert von mehr als 109.000 Euro.

dapd

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