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Einzelhandel

Duisburg stimmt über größtes deutsches Outlet-Center ab

Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Duisburg. Foto: Arnulf Stoffel
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Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Duisburg. Foto: Arnulf Stoffel

In Duisburg stehen am Wahlsonntag auch die Planungen für das größte deutsche Outlet-Center auf dem Prüfstand. Das Projekt in unmittelbarer Nähe der Innenstadt ist heftig umstritten.

Duisburg (dpa) - Mit der Abstimmung über den geplanten Bau des größten deutschen Designer-Outlets fällt am Wahlsonntag in Duisburg auch die Entscheidung über eine wichtige Investition im deutschen Einzelhandel.

Nach der Auszählung der Stimmen für die Bundestagswahl und die Wahl des neuen Oberbürgermeisters in der Stadt wird allerdings erst am frühen Montagmorgen mit einem Ergebnis des Bürgervotums zum Outlet gerechnet.

Zuvor hatte die Duisburger Stadtspitze angekündigt, das Ergebnis der von Kritikern des Projekts geforderten Abstimmung zu akzeptieren und das Center gegebenenfalls nicht gegen den Willen der Bürger durchzusetzen.

Abstimmen sollen die Bürger darüber, ob sie ein Outlet-Center mit zahlreichen Modegeschäften auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in der Nähe der Innenstadt haben wollen. Auf dem Gelände fand 2010 die Loveparade statt. In einem Gedränge starben damals 21 junge Menschen, mehr als 650 wurden verletzt.

Den Plänen nach soll ein Outlet-Center mit rund 30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche gebaut werden. Die Gegner befürchten durch das Center für die Innenstadt hohe Umsatzeinbußen in Einzelhandel und Gastronomie und in der Folge Leerstand und Verödung. Die Investoren betonen, dass solch ein Geschäft neue Kunden in die Stadt bringe und damit auch den Einzelhandel belebe. Die SPD um Oberbürgermeister Sören Link und die CDU haben sich für den Bau ausgesprochen, Grüne, Linke und FDP gegen ihn.

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