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Verluste in Milliardenhöhe

Schock-Maßnahme bei der Deutschen Bank: Unternehmen will erneut tausende Stellen streichen

Christian Sewing, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank
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Christian Sewing, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank hat im Geschäftsjahr 2019 einen Verlust in Milliardenhöhe gemacht. Es ist das fünfte Jahr in Folge mit roten Zahlen. Jetzt drohen Konsequenzen.

  • Die Deutsche Bank hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt.
  • Das Unternehmen fährt einen gewaltigen Verlust ein.
  • Doch die Verantwortlichen sind zuversichtlich.

Berlin - Die Deutsche Bank hat Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Auch 2019 war für Deutschlands größtes Geldhaus ein Jahr mit roten Zahlen - das fünfte in Folge. Der Verlust beläuft sich auf insgesamt 5,3 Milliarden Euro.

Deutsche Bank mit riesigen Verlusten: Kosten waren eingeplant

Analysten rechneten bereits im Vorfeld im Schnitt mit einem Minus von rund fünf Milliarden Euro unter dem Strich. Die Kosten für den Konzernumbau machen sich dabei ebenso bemerkbar wie das nach wie vor schwierige Umfeld mit Zinsen auf Rekordtief.

Deutsche Bank mit riesigen Verlusten: 18.000 Stellen werden abgebaut

Um wieder in die Spur zu kommen, hat Christian Sewing, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, dem größten deutschen Geldhaus im vergangenen Sommer eine Rosskur auferlegt. Der Anleihehandel, einst das Aushängeschild des Instituts, muss kräftig abspecken, der Aktienhandel wird komplett dichtgemacht. Kern der neu ausgerichteten Deutschen Bank soll eine Unternehmensbank werden, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert.

Video: Deutsche Bank bezahlt Aufsichtsräte am besten

Deutsche Bank mit riesigen Verlusten: Bereits das fünfte Jahr in Folge

Die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern will der Vorstand bis Ende 2022 um rund 18.000 auf weltweit 74.000 verringern. Bislang hat die Bank nicht öffentlich gemacht, wie stark der Personalabbau einzelne Regionen oder Sparten betreffen wird. Ende September vergangenen Jahres gab es im Gesamt-Konzern noch 89.958 Vollzeitstellen. Bereits 2018 hatte Sewing von einem massiven Stellenabbau bei der Deutschen Bank gesprochen. Damals gab es noch über 97.000 Vollzeitstellen.

Kern der neu ausgerichteten Deutschen Bank soll eine Unternehmensbank werden, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert. Sewing spricht von einer "historischen Transformation". Bislang geht der Vorstand davon aus, dass die Deutsche Bank 2020 - dem Jahr ihres 150. Jubiläums - wieder schwarze Zahlen schreiben wird.

Die Deutsche Bank machte erst vor wenigen Tagen ganz andere Schlagzeilen - nämlich als bekannt wurde, dass Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel nun in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank wechseln soll.

kah/dpa

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