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Schlafend ans Ziel

Kommen die Nachtzüge zurück? Deutsche Bahn prüft Comeback der beliebten Schlafwagen

Die Deutsche Bahn könnte wieder ins Nachtzug-Geschäft einsteigen.
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Die Deutsche Bahn könnte wieder ins Nachtzug-Geschäft einsteigen.

2016 zog sich die Deutsche Bahn aus dem Nachtzug-Geschäft zurück. Doch die beliebten Schlafwagen boomen - und die DB scheint bereits ein Comeback zu planen.

Berlin - Der Nachtzug erfreut sich großer Beliebtheit - vor allem in Zeiten von klimafreundlichem Reisen scheint es eine angenehme Alternative zu sein, schlafend, gemütlich und CO2-sparend ans Ziel zu kommen. Dennoch hatte die Deutsche Bahn vor drei Jahren die Nachtzugverbindungen an die österreichische ÖBB abgetreten. Der Grund waren in die Jahre gekommene Wagons und ein dickes Minus in der Konzernbilanz. Doch jetzt könnten die beliebten Schlafwagen zurückkommen. 

Deutsche Bahn bereits im Gespräch mit ÖBB und SBB

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, gäbe es konkrete Überlegungen zur Wiederaufnahme der Schlafwagen-Verbindungen mit Kabinen, Liegewagen und Sitzplätzen. In Berufung auf Konzernkreise heißt es, dass die Bahn das neue Angebot allerdings nicht allein betreiben möchte und sich aktuell in Gesprächen mit der österreichischen ÖBB und der schweizerischen SBB befindet. 

Die Schweizer haben das Angebot der Schlafzüge bereits 2009 eingestampft, scheinen aber ebenfalls Interesse an einer Wiederaufnahme des Betriebs zu haben. Ab 2020 sollen etwa tägliche Nachtverbindungen Zürich, Bregenz und München verbinden, auch weitere Städte sollen mit der Zeit ins Streckennetz aufgenommen werden. 

ÖBB überzeugt vom Nachtzug-Konzept

Seitdem die ÖBB mit dem Nightjet auf deutschen Schienen unterwegs ist, kann sie sich bester Zahlen erfreuen und ist mittlerweile zu Europas größtem Anbieter von Nachtreisezügen aufgestiegen. Der ÖBB-Chef Andreas Matthä steht wie der Standard berichtet voll und ganz hinter dem Projekt: „Wir sind vom Erfolg des Nightjets überzeugt“, betonte er im August. 

Erst kürzlich warb die Deutsche Bahn mit einer neuen Kampagne für ihr grünes Image. Die ICEs bekamen einen neuen Anstrich, der neue Look soll die Bahn als umweltfreundliche Alternative anpreisen. Die Nachtzüge reihen sich gut in diese Agenda ein. Mit dem ICE hatte Verkehrsminister Andreas Scheuer kürzlich allerdings Probleme - und hat die Probleme des Konzerns so mit eigener Haut erleben dürfen.

Der Zustand der Bahn war im Oktober auch Thema beim ARD-Talk „Hart aber fair“ - Grünen-Fraktionschef Toni Hofreiter stellte eine auf den ersten Blick überraschende Forderung.

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