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Ermittler durchsuchen auch Deutsche Bank

Geldwäsche-Skandal bei Danske Bank: Ex-Manager tot aufgefunden

Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäscheskandale Europas.
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Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäscheskandale Europas.

Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäscheskandale Europas. Jetzt wurde der Ex-Manager Aivar Rehe in Estland tot aufgefunden.

Frankfurt am Main - Im Zusammenhang mit dem Geldwäsche-Skandal bei der dänischen Danske Bank haben Ermittler in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt nach Beweisen gesucht. Die Deutsche Bank bestätigte am Mittwoch die Durchsuchung vom Dienstag, über die zuvor die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet hatte.

Danske steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäscheskandale Europas

Demnach werfen die Ermittler Deutschlands größtem Geldhaus vor, in einigen Fällen keine Geldwäscheverdachtsmeldungen gemacht zu haben, obwohl das angezeigt gewesen wäre. Dem Vernehmen nach geht es um eine niedrige zweistellige Zahl von Fällen. Die Deutsche Bank war Korrespondenzbank der Danske Bank in Estland.

Die Danske steht im Mittelpunkt eines der größten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmaßliche Verstöße gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. In mehreren Ländern laufen Ermittlungen gegen das Geldhaus.

Besonders pikant: Aivar Rehe, verantwortlich für das Estland-Geschäft der Danske Bank von 2006 bis 2015, wurde tot in Estland aufgefunden. Das berichten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und Danmarks Radio. Der 56-Jährige hatte zurückgewiesen, von Geldwäsche Kenntnis gehabt zu haben. Danmarks Radio berichtet unter Berufung auf estnische Medien, dass die Polizei keine Anzeichen für ein Verbrechen gefunden habe.

Deutschen Bank kooperiert mit Staatsanwaltschaft

Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte am Mittwoch auf Anfrage: „Die Deutsche Bank hat den Sachverhalt bereits selbst umfassend aufgearbeitet und hat die angeforderten Unterlagen soweit möglich freiwillig herausgegeben und wird weiter mit der Staatsanwaltschaft kooperieren.“

dpa

Weil sich die Deutsche Bank neu aufstellen und so den Konzern umbauen will, erwartet sie einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro. 18.000 Mitarbeiter verlieren dadurch ihre Jobs.

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