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Bleibt deutsches Unternehmen

Chinesischer Investor garantiert nochmals Kuka-Jobs

Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea hält mittelerweile knapp 95 Prozent der Kuka-Aktien. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea hält mittelerweile knapp 95 Prozent der Kuka-Aktien. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Augsburg (dpa) - Nach der Übernahme des Roboterbauers Kuka haben die chinesischen Investoren erneut die rund 3500 Jobs am Kuka-Sitz in Augsburg garantiert.

«Wir sind als langfristige Investoren gekommen, die Arbeitsplätze in Augsburg heute und morgen sichern wollen», sagte Midea-Vizepräsident Andy Gu der «Augsburger Allgemeinen» (Freitag). Der Unternehmenssitz werde ebenfalls in der schwäbischen Stadt belassen. «Kuka bleibt ein deutsches Unternehmen.»

Der Haushaltsgerätehersteller Midea hatte im vergangenen Jahr den Kuka-Aktionären ein Übernahmeangebot gemacht und dafür fast vier Milliarden Euro investiert. Mittlerweile hält der Investor knapp 95 Prozent der Aktien des Augsburger Traditionsunternehmens.

In dem Interview, dass Gu gemeinsam mit Midea-Chef Paul Fang und Kuka-Chef Till Reuter gab, begründete der Vizepräsident auch erneut das Interesse Mideas an Kuka. Der chinesische Markt für Kühlschränke und Waschmaschinen sei gesättigt. Kuka biete hingegen mit seinen Produkten noch «enorme Wachstumschancen». Durch die gestiegenen Arbeitskosten in China werde dort die Industrie zunehmend automatisiert, sagte Gu.

Infos zum Midea Übernahmeangebot

Infos von Kuka zur Übernahme

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