Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Investitionen auf Rekord-Hoch

Chinesen geben Rekordsumme für Übernahmen deutscher Firmen aus

Container werden an den Kwai Tsing Terminals in Hong Kong (China) verladen.
+
Container werden an den Kwai Tsing Terminals in Hong Kong (China) verladen.

Chinesische Investoren haben im vergangenen Jahr mit 13,7 Milliarden Dollar so viel Geld wie nie in deutsche Firmen gesteckt.

Stuttgart - Chinesische Investoren haben 2017 eine neue Rekordsumme für Firmenübernahmen und -beteiligungen in Deutschland ausgegeben. Die Zahl der Übernahmen ist im Vergleich zum Vorjahr zwar deutlich gesunken, doch gaben die Chinesen dafür mehr Geld aus als 2016. Das zeigt eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft EY (Ernst&Young). Demnach investierten chinesische Firmen 2017 knapp 13,7 Milliarden Dollar (knapp 11,2 Mrd Euro) in 54 Firmenkäufe oder Beteiligungen. 2016 waren es noch 68 Deals für eine gute Milliarde Dollar weniger gewesen.

Für Chinesen war Deutschland zahlenmäßig Hauptzielland in Europa vor Großbritannien. Die Expansion in Europa stößt seit 2016 auf politischen Widerstand. In China klagen europäische Firmen über wachsende bürokratische Hindernisse und Einflussnahme der Politik. Außerdem hat die Pekinger Führung das erklärte Ziel, die technologische Weltführung zu übernehmen - dazu dient etwa die Übernahme von Hightech-Firmen wie dem Augsburger Roboterbauer Kuka 2016. Daher fordern Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) und andere europäische Politiker gleichwertige Wettbewerbsbedingungen für beide Seiten.

dpa/AFP

Kommentare