Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auswirkungen auf Freistaat

Darum trifft der Brexit Bayern besonders hart

Das Mini-Werk in Oxford.
+
Das Mini-Werk in Oxford.

London/München - Theresa May hat einen „harten Brexit“ angekündigt. Doch was genau bedeutet das für Bayern? Und welches Unternehmen trifft es im Freistaat besonders heftig?

Großbritannien ist nach den USA der zweitwichtigste Exportmarkt Bayerns (bundesweit nach den USA und Frankreich der drittwichtigste). Deutsche Firmen lieferten Waren im Wert von rund 89 Milliarden Euro ins Vereinigte Königreich – darunter Güter im Wert 15,5 Milliarden Euro aus Bayern. Die Produkte kommen hauptsächlich aus der Autoindustrie, dem Maschinenbau und der Elektroindustrie. 

Besonders hart dürfte ein Ausscheiden der Briten aus Binnenmarkt und Zollunion BMW treffen: Der Münchner Autobauer hat vier Werke auf der Insel, das größte davon ist das Mini-Werk in Oxford, wo rund 4000 Mitarbeiter mehr als 200.000 Fahrzeuge wie den Mini Hatch und den Mini Clubman jährlich produzieren. „Trotzdem machen wir erst mal weiter wie bisher“, sagt BMW-Sprecherin Emma Begley zur tz – zumal die Brexit-Verhandlungen noch nicht begonnen hätten und die Auswirkungen deshalb überhaupt nicht abzusehen seien. „Das Vereinigte Königreich bleibt aber ein wichtiger Markt für uns – und der einzige Standort, an dem wir für alle Konzernmarken produzieren“, so Begley. 

Bertram Brossardt von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft warnte gegenüber der tz, ohne die Briten werde der EU-Binnenmarkt „deutlich an Gewicht verlieren“. Ein Rosinenpicken, zum Beispiel mit Beibehaltung bestimmter EU-Privilegien, dürfe es trotzdem nicht geben.

Kommentare