Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lücke in Corona-Verordnung

Bremen will nun doch keinen Hausbesuch von Friseur erlauben

Bremen verbietet Hausbesuch von Friseuren
+
Das Bundesland Bremen will eine Lücke in der Corona-Verordnung zum Hausbesuch von Friseuren schließen. Foto: Sina Schuldt/dpa

Wenn Du nicht zum Friseur darfst, kommt der Friseur zu dir? In Bremen sah es für einen Moment so als, als sei das trotz Corona möglich. Doch auch die Bremer müssen weiter selbst zur Schere greifen.

Bremen (dpa) - Das Bundesland Bremen will eine Lücke in der Corona-Verordnung zum Hausbesuch von Friseuren schließen. Derzeit seien mobile Friseurbesuche erlaubt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsressorts am Mittwoch. «Das soll jetzt geändert werden.»

Im kleinsten Bundesland hatte eine Auskunft aus dem Ordnungsamt für Überraschung gesorgt: Friseursalons seien zwar geschlossen, Friseurinnen und Friseure dürften ihre Kunden aber zuhause bedienen. Die Bremer Handwerkskammer teilte mit, man sei seit Erlass der Verordnung am 16. Dezember «davon ausgegangen, dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind».

Die Kammer warnte die Friseure auch, Aufträge für Hausbesuche anzunehmen. «Bedenken Sie das gesundheitliche Risiko, wenn Sie sich in das private Umfeld des Kunden begeben!», mahnte die Kammer. Es sei auch unsicher, wie lange diese Ausnahmeregelung bestehen werde. Ziel sei eine allgemeine Wiederöffnung der Salons.

Die Bremer Verordnung verfügte bislang an einer Stelle die Schließung aller Betriebe der nichtmedizinischen Körperpflege. Es geht um «Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und Nagelstudios». An anderer Stelle werden allgemein Handwerks- und Dienstleistungen für zulässig erklärt, selbst wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Voraussetzung seien geeignete Hygienemaßnahmen. In anderen Ländern wie Niedersachsen oder Bayern ist mobiles Arbeiten für Friseure untersagt.

Das Land Bremen habe «zu keinem Zeitpunkt Betätigungsverbote für ganze Berufsgruppen verhängt», sagte Sprecher Lukas Fuhrmann vom Gesundheitsressort. Als die Verordnung erlassen wurde, habe es das Phänomen mobiler Friseure aber noch nicht gegeben. Inzwischen sehe der Senat die Notwendigkeit zu handeln.

© dpa-infocom, dpa:210127-99-190491/5

Mitteilung Handwerkskammer Bremen

Corona-Verordnung Bremen

Regelung in Niedersachsen

Kommentare