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Viele Spekulationen

Börsenfusion vor dem Scheitern: Schuldzuweisungen beginnen

Die Deutsche Börse und die LSE wollten gemeinsam den größten europäischen Börsenbetreiber schmieden. Foto: Frank Rumpenhorst
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Die Deutsche Börse und die LSE wollten gemeinsam den größten europäischen Börsenbetreiber schmieden.

Frankfurt/London - Die Fusion von Deutscher und Londoner Börse droht grandios zu scheitern, offiziell hüllen sich beide Seiten aber in Schweigen, doch es brodelt bereits.

In den Medien wurde fleißig spekuliert, warum die London Stock Exchange bei dem Deal faktisch die Reißleine gezogen hat. Laut «Handelsblatt» ist die Frage des Standorts der gemeinsamen Dachgesellschaft der Knackpunkt; nach Lesart der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» sind es die Vorwürfe des Insiderhandels gegen den Chef der Deutschen Börse, denn Carsten Kengeter soll auch das gemeinsame Unternehmen führen.

«Es gibt viele Spekulationen», sagte eine Sprecherin der LSE am Dienstag. «Diese können wir nicht kommentieren.» Auch ein Sprecher der Deutschen Börse in Frankfurt lehnte einen Kommentar ab.

Die London Stock Exchange hatte in der Nacht zu Montag überraschend verkündet, eine Auflage der EU-Wettbewerbshüter zur Genehmigung des Zusammenschlusses nicht erfüllen zu wollen - den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an einer italienischen Handelsplattform für Anleihen namens MTS. Nun könnte Brüssel die Börsenfusion stoppen.

dpa

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