Verkaufsrekord in der Krise

BMW-Boom trotz Corona-Pandemie: Münchner Autogigant beginnt Jahr 2021 mit Mega-Absatz

Probleme wegen Corona? Nicht bei BMW. Der Autokonzern hat mit seinen Tochtermarken Mini und Rolls-Royce im Jahr 2021 das beste Startquartal in seiner Geschichte hingelegt.

München – BMW* ist mit einem Vertriebsrekord ins Geschäftsjahr 2021 gestartet. 636.606 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce wurden ausgeliefert – 33,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Immerhin 70.207 der neu in den Verkehr gebrachten Autos waren Plug-in-Hybride oder vollelektrische Autos. BMW setzt dabei klar auf die Batterie als alleinigen Energiespeicher. Neben dem bereits angekündigten SUV BMW iX* und dem i4 in der Mittelklasse soll es bald auch vollelektrische Varianten des 5er, des 7er, des X1 und des künftigen Mini Countryman geben. Bis 2030 soll jedes zweite Fahrzeug vollelektrisch sein. Bei Mini* wird dieses Ziel bereits 2027 angestrebt.

BMW steigert Absatz im ersten Quartal 2021 - Das trifft jedoch nicht auf Deutschland zu

Das Erstaunliche: Trotz Corona hat BMW auch in Europa im ersten Quartal 2020 um 8,9 Prozent mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor. In Deutschland dagegen ging der Absatz um 0,3 Prozent zurück. Der Hauptgrund für das starke Wachstum ist die BMW-Nachfrage in Asien*: In China schossen die Auslieferungen um 97,3 Prozent auf 229.784 in die Höhe, in den USA um 20,1 Prozent auf 77.718. Höchst erfolgreich war BMW auch im von der Pandemie kaum lahmgelegten Südkorea, wo 2031 Autos verkauft wurden – 42,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Vertriebschef Pieter Nota sagte: „Dieser Rekordabsatz unterstreicht unsere ambitionierten Wachstumsziele für dieses Jahr.“   

BMW 3er Limousine: Die Mittelklasse verzeichnete im ersten Quartal 2021 den größten Zuwachs - 44 Prozent.

BMW München: 3er legt am meisten zu - Das bedeutet der Absatz für deutsche Produktionsstätten

Das BMW-Modell*, das am meisten zulegen konnte, ist die Mittelklasse: Der 3er legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 44 Prozent zu. Für die deutschen Standorte sind die Exporterfolge nicht nur eine gute Nachricht. Da BMW die Produktion den Verkäufen folgen lässt und Produktion weltweit verlagert, zeichnet sich ab, wo künftiges Wachstum stattfinden wird.

Während die Marke BMW weltweit 36,2 Prozent mehr Autos an Kunden übergab, waren es bei Mini nur 16,7 Prozent mehr. BMW erklärt das mit dem „geringem Footprint auf dem chinesischen Markt“. Dagegen erwies sich die Luxusmarke Rolls-Royce als Verkaufsschlager. 1380 der britischen Nobelkarossen wurden ausgeliefert – 61,8 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020. Damit verzeichnete die Marke das beste Startquartal in ihrer 116-jährigen Geschichte.

Im Herbst 2020 sah das Corona-Szenario bei BMW hingegen noch anders aus: Weil es um die finanzielle Situation nicht gut bestellt sei, ärgerte die Premiummarke einige Zulieferer. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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