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Air Berlin erhält neuen Großaktionär

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London/Berlin - Die Fluglinie Etihad aus Abu Dhabi erhöht ihren Anteil an der deutschen Nummer zwei, Air Berlin, auf 29,21 Prozent. Bisher hatten die Araber knapp drei Prozent gehalten.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin erhält frisches Geld aus Nahost. Der aufstrebende Konkurrent Etihad aus Abu Dhabi stocke im Rahmen einer Kapitalerhöhung seinen Anteil am Unternehmen von knapp unter drei auf 29,21 Prozent auf, teilte Air Berlin am Montagmorgen mit. Zudem vereinbarten beide Airlines eine strategische Zusammenarbeit, unter anderem durch gemeinsame Flüge im Rahmen einer sogenannten Code-Share-Vereinbarung. Dadurch ergäben sich allein 2012 Einsparmöglichkeiten von 35 bis 40 Millionen Euro.

Air Berlin: Fluggesellschaft mit Turbulenzen

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Insgesamt soll Etihad demnach rund 31,6 Millionen neuer Aktien zu einem Preis von 2,31 pro Stück zeichnen. Damit wird die arabische Fluggesellschaft größter Einzelaktionär der Berliner. Air Berlin fließen rund 73 Millionen Euro zu. Außerdem hätten sich die Araber dazu verpflichtet, die Anteile mindestens zwei Jahre zu halten und keine weiteren Anteile zu erwerben, hieß es. Bis Frühjahr 2012 solle Air Berlin Mitglied des Luftfahrtbündnisses Oneworld werden.

dapd

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