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BayernLB gibt Problemtochter MKB an Ungarn ab

München - Nach jahrelangen hohen Belastungen hat die BayernLB genug. Sie gibt ihre ungarische Problemtochter an den ungarischen Staat ab.

Der Kaufpreis belaufe sich auf 55 Millionen Euro, teilte die Landesbank am Donnerstag in München mit. Im Gegenzug verzichtet die BayernLB auf Forderungen in Höhe von 270 Millionen Euro an die MKB. Bis September dieses Jahres soll das Geschäft abgeschlossen sein. BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler sprach von einem „Befreiungsschlag“. Die BayernLB könne damit ein schwieriges Kapitel abschließen und den Blick nach vorne richten.

Doch die BayernLB muss sich wegen der teuren Trennung auf einen Jahresverlust einstellen. Das verlautete am Donnerstag aus der Landesbank. Die Prognose für das laufende Jahr, für das die BayernLB ein positives Vorsteuerergebnis angepeilt hatte, stand bereits unter entsprechendem Vorbehalt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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