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Riesiges Investitionsvolumen

BASF beginnt Bau von neuem Produktionsstandort in Südchina

Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen. In Südchina soll ein neuer Produktionsstandort gebaut werden. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen. In Südchina soll ein neuer Produktionsstandort gebaut werden. Foto: Uwe Anspach/dpa

Zhanjiang (dpa) - Der Chemiekonzern BASF hat am Samstag den Startschuss für den Bau eines neuen großen Produktionsstandortes in Südchina mit einem Investitionsvolumen von zehn Milliarden US-Dollar gegeben.

Das Verbundprojekt in Zhanjiang in der Provinz Guangdong soll technische Kunststoffe und thermoplastisches Polyurethan (TPU) produzieren, um den steigenden Bedarf von Wachstumsindustrien im südchinesischen Markt und in Asien zu bedienen.

Der Anteil Chinas an der weltweiten Chemieproduktion wird nach Einschätzung des Konzerns bis zum Jahr 2030 auf die Hälfte ansteigen. Auch ist Chinas Boomprovinz Guangdong ein besonders schnell wachsender Markt. «Wir wollen das Wachstum unserer Kunden in Südchina mit innovativen Produkten und nachhaltigen Lösungen unterstützen», sagte BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller. Zhanjiang, das einen Tiefseehafen und gute Verkehrsanbindungen besitzt, sei «ein idealer Standort», sagte BASF-Chinachef Stephan Kothrade.

Weltweit betreibt BASF bisher sechs Verbundstandorte, darunter der Heimatstandort Ludwigshafen. Von 2022 an soll die Anlage für technische Kunststoffe in Zhanjiang eine Kapazität von 60.000 Tonnen im Jahr produzieren, um die wachsende Nachfrage besonders in Industriebereichen wie Auto, Elektronik und Elektromobilität zu bedienen. Damit steigt die BASF-Gesamtkapazität im Asien-Pazifikraum auf 290 000 Tonnen im Jahr. Der Verbundstandort ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF.

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