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Bundesagentur für Arbeit

Auch Ungelernte haben von Jobaufschwung profitiert

Agentur für Arbeit in Nürnberg. Das Arbeitslosigkeitsrisiko von Ungelernten war 2017 fünf Mal so hoch wie bei Ausgebildeten. Foto: Daniel Karmann
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Agentur für Arbeit in Nürnberg. Das Arbeitslosigkeitsrisiko von Ungelernten war 2017 fünf Mal so hoch wie bei Ausgebildeten. Foto: Daniel Karmann

Nürnberg (dpa) - Vom Jobaufschwung im Vorjahr haben nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) auch Ungelernte profitiert. Trotzdem seien sie weiter überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen, berichtete die unter Berufung auf neueste Statistiken.

So sei zwar im Vorjahr die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe im Vergleich zu 2016 um 1,3 Prozentpunkte gesunken. Mit 18,7 Prozent sei der Anteil der Arbeitslosen bei Ungelernten aber - anders bei Facharbeitern oder Akademikern - weiterhin überdurchschnittlich groß, betonte die Bundesagentur in einer Mitteilung.

Das Arbeitslosigkeitsrisiko von Ungelernten war damit nach BA-Erkenntnissen 2017 Ausgebildeten fünf Mal so hoch wie bei Ausgebildeten. So waren von allen Frauen und Männern mit einer schulischen oder betrieblichen Berufsausbildung im Vorjahr nur 3,8 Prozent ohne Arbeit - 0,4 Prozent weniger als 2016. Die Arbeitslosenquote von Akademikern lag 2017 sogar nur bei 2,5 Prozent - und damit 0,1 Prozent niedriger als 2016.

Allerdings hingen die Jobchancen von Ungelernten auch stark davon ab, in welcher Region sie lebten, gab die Bundesagentur zu bedenken. So hätten im bayerischen Landkreis Eichstätt nicht zuletzt wegen der Nähe eines Automobilherstellers selbst Ungelernte gute Jobchancen. Von ihnen waren im Jahr 2017 nur 4,3 Prozent ohne Job. Generell hätten sie, wie eine begleitende BA-Untersuchung zeigt, in Süd- und Südwestdeutschland die besten Aussichten auf eine Stelle. Die geringsten Jobchancen hätten Ungelernte dagegen im ostdeutschen Landkreis Uckermark. Dort war 2017 fast jeder zweite Ungelernte auf Jobsuche.

BA-Pressemitteilung

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