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Kompromiss

Airbus einigt sich mit Behörden nach Korruptionsvorwürfen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus, hier der Standort in Bremen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Der europäische Flugzeugbauer Airbus, hier der Standort in Bremen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Es geht um den Vorwurf der Korruption im Flugzeuggeschäft - dazu gab es Vorwürfe gegen Airbus in mehreren Ländern. Jetzt teilt das Unternehmen mit, dass es eine Einigung gibt.

Amsterdam (dpa) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat sich in den Untersuchungen zu Bestechungs- und Korruptionsvorwürfen nach eigenen Angaben in drei Ländern geeinigt.

Man habe sich im Grundsatz mit französischen, britischen und US-amerikanischen Behörden verständigt, Vorwürfe wegen der Zahlung von Schmiergeld beizulegen, teilte der MDax-Konzern in Amsterdam mit. Allerdings müssten noch Gerichte in den drei Ländern sowie die US-Regulierungsbehörden den Deal genehmigen.

Details über die Verhandlung könne Airbus aus rechtlichen Gründen nicht nennen, teilte der Konzern weiter mit. Zuvor hatten mehrere Medien über einen bevorstehenden Kompromiss berichtet.

Die schon seit Jahren laufende Untersuchungen hatten den Luftfahrtkonzern mit Sitz im französischen Toulouse unter Druck gesetzt. Eine britische Behörde ging dem Verdacht auf Betrug, Bestechung und Korruption bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte nach, Auslöser war eine Selbstanzeige des Unternehmens. Auch die französische Finanz-Staatsanwaltschaft ermittelte.

Die Vorwürfe betreffen nach Angaben vom August 2016 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Beratern einer «dritten Partei». Der frühere deutsche Konzernchef Thomas Enders hatte in der Vergangenheit seine Mitarbeiter im Zuge dieser Ermittlungen auf die Möglichkeit «erheblicher Strafen» eingestimmt.

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