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Fall Gribkowsky: Ex-BayernLB-Chef fassungslos

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Michael Kemmer

München - Der frühere Chef der BayernLB, Michael Kemmer, sieht in der Affäre um das Millionenvermögen von Ex-Vorstand Gerhard Gribkowsky eine Katastrophe für die gebeutelte Landesbank.

Er sei fassungslos, sagte der Hauptgeschäftsführer des

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Bundesverbands deutscher Banken der “Bild“-Zeitung (Dienstag). “Ich kenne die Affäre um angebliche Schmiergelder nur aus der Zeitung“, sagte Kemmer. Sollten die Vorwürfe stimmen, wären sie ungeheuerlich. Bei seinem Amtsantritt sei der Verkauf der Formel 1-Anteile bereits abgeschlossen gewesen.

Kemmer gehört wie sein Vorgänger Werner Schmidt zu den insgesamt acht Ex-Managern, die der Verwaltungsrat der Landesbank für den Fehlkauf der maroden HGAA zur Kasse bittet. Das HGAA-Desaster hatte den Freistaat mehr als 3,7 Milliarden Euro gekostet. Wegen des Debakels ermittelt auch die Staatsanwaltschaft gegen Kemmer. Er hatte Ende 2009 wegen des HGAA-Desasters bei der Landesbank seinen Hut genommen und ist nun Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands.

dpa

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