Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Betrug bei Schweizer Konzern

ABB-Kassenwart verschwindet mit 100 Millionen Dollar

Seoul/Zürich - Wegen eines millionenschweren Betrugsfalls bei der südkoreanischen Niederlassung des Schweizer Konzerns ABB sucht die Polizei nach einem verschwundenen Kassenwart.

ABB-Sprecher Domenico Truncellito bestätigte am Donnerstag, dass es sich bei dem Flüchtigen um den Kassenwart in Südkorea handele. Es werde in alle Richtungen ermittelt, intern und extern, unter Einschaltung der Polizei und Interpol. Ebenso seien die Versicherungen eingeschaltet.

Nach Berichten der südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap geht die zuständige Polizei in Cheonan davon aus, dass der Kassenwart Gelder in Millionenhöhe veruntreut und dabei nicht allein gehandelt haben soll. Eine „dritte Partei“ habe mitgewirkt. Der Verdächtige sei nach Hongkong geflüchtet. Die Ermittler hätten bei einem Gericht beantragt, auf seine Konten zugreifen zu können.

ABB seien am 9. Februar die „mutmaßlichen finanziellen Unregelmäßigkeiten“ aufgefallen, sagte eine Sprecherin der PR-Agentur Edelman, die für ABB in Korea arbeitet. Der Anlagekonzern selbst hatte am Mittwoch in Zürich von kriminellen Handlungen in Verbindung mit der Unterschlagung und Veruntreuung von Geldern in erheblichem Ausmaß gesprochen. ABB rechnet mit einer Belastung vor Steuern von etwa 100 Millionen US-Dollar, die noch für 2016 verbucht wird.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare