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Bugatti Chiron

Mit 417 km/h über die A2: Milliardär lädt Raser-Video hoch – Verfahren eingestellt

Radim Passer im Bugatti Chiron.
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Radim Passer hat von seiner Fahrt im Bugatti Chiron ein YouTube-Video hochgeladen.

Der tschechische Milliardär Radim Passer hat mit einem Raser-Video im Netz für Aufsehen gesorgt. Die Staatsanwaltschaft hat nun das Verfahren gegen ihn eingestellt.

Berlin – Der tschechische Milliardär Radim Passer hat im Januar auf der A2 zwischen Berlin und Hannover einfach mal getestet, wie schnell sein Bugatti Chiron ist. Das Ergebnis – 417 km/h – wollte er mit der YouTube-Community teilen.

Raser-Video mit Bugatti ging viral – und weckte die Aufmerksamkeit der Behörden

Am 8. Januar lud er ein Video seiner Raser-Fahrt hoch – inklusive Tachoanzeige und GPS-Daten. Das Video ging ziemlich schnell viral. Doch bei den deutschen Behörden kam die Poser-Doku gar nicht gut an.

Zwar hat der Milliardär nicht gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung verstoßen – doch der deutsche Staat ging trotzdem gegen ihn vor. Man werde wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens Ermittlungen einleiten, sagte eine Sprecherin der Polizei damals gegenüber Focus.

Verfahren gegen tschechischen Milliardär wegen illegalem Straßenrennen eingestellt

Das Verfahren ist nun im April eingestellt worden. Für eine Anklageerhebung gebe es keinen ausreichenden Tatverdacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stendal in Sachsen-Anhalt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es habe umfassende Prüfungen des Vorfalls gegeben, eine Befragung des Beschuldigten sei nicht nötig gewesen.

Dem Raser war ein verbotenes Rennen im Sinne einer Einzelfahrt vorgeworfen worden. Nach dem Strafgesetzbuch ist auch ein sogenanntes Alleinrennen strafbar, wenn sich der Fahrer „mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen“. Alle drei Tatbestandsvoraussetzungen liegen aus Sicht der Staatsanwaltschaft nicht vor, wie der Sprecher sagte.

Radim Passer belegt laut dem Magazin Forbes Platz 33 der Liste der reichsten Tschechen. Auf seinem YouTube-Kanal präsentiert der milliardenschwere Unternehmer neben seiner Arbeit auch stolz sein Hobby: teure Sportwagen. Mit diesen führt er immer wieder Speedtests durch – bevorzugt natürlich auf deutschen Autobahnen ohne Tempolimits. Mit Material der dpa

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